Veröffentlichung: ePortfolio-Buch mit Beitrag von frentix

Nach der Bologna-Reform wurde das ePortfolio immer wieder als Mittel gegen die Fragmentierung und Orientierungslosigkeit im Bachelor-Studium angepriesen. Viele Konzepte, inhaltlich wie technologisch wurden neu entwickelt oder tauchten wieder auf. Fragen zur Umsetzung, aber auch zur Sinnhaftigkeit wurden und werden immer wieder gestellt.

waxmann_eportfolioDas Buch „E-Portfolio an der Schnittstelle von Studium und Beruf“ nimmt diese Fragen auf und subsumiert sie unter der Leitfrage, welche Funktionen ein webbasiertes Portfolio in Studium und Übergang zum Beruf erfüllen muss, damit es als Mehrwert gegenüber der bisherigen Praxis wahrgenommen wird. Im Zuge dessen wird weiterhin auf die Frage eingegangen, welche bestehenden Probleme es zu lösen hilft und welchen Praxis-Anforderungen entsprochen werden muss um als nützlich und lohnenswert bewertet zu werden.

Es werden Konzepte und Erfahrungen im Umgang mit E-Portfolios an Hochschulen sowie beim Übergang vom Studium in die Berufstätigkeit betrachtet.  Autoren sind Dozierende und Studierende, aber auch Fachpersonen, die den Wechsel ins Berufsleben professionell begleiten oder bei einer beruflichen Neuorientierung und bei einem Stellenwechsel Unterstützung in Form von Coaching anbieten. Software-Plattformen, Technologien und Dienstleistungsangebote werden vorgestellt, die eine Nutzung von E-Portfolios an Hochschulen sowie für Privatpersonen technisch ermöglichen.

Die breit gefächerte Auswahl an Beiträgen bietet  sowohl theoretische Grundlagen als auch praxisorientierte Inputs.

Als Anbieter eines Learning Management Systems mit ePortfolio-Funktionalität haben Florian Gnägi, Kirsten Scherer und Roland Streule von frentix ebenfalls einen Beitrag zur Publikation beigesteuert. Der Projektverlauf der ePortfolio-Entwicklung wird in seinen einzelnen Facetten, von der Projektinitiative über Konzeptionalisierung und Umsetzung hin zur endgültigen Resultat, dem ePortfolio-Modul, vorgestellt. Dabei wird ein genauerer Blick auf die SCRUM-Methodik geworfen, die bei frentix generell bei allen grösseren und kleineren Projekten eingesetzt wird. In einer kritischen Rückschau schlussendlich werden die wichtigsten positiven und negativen Erfahrungen dargelegt.