KI gezielt eingesetzt in OpenOlat
Künstliche Intelligenz entfaltet ihren Wert dort, wo sie echte Zeit spart. Genau nach diesem Prinzip setzt OpenOlat KI ein: gezielt bei zeitintensiven Aufgaben rund um die Inhaltserstellung, damit mehr Raum für das bleibt, was wirklich zählt – gute Lernangebote. Transparenz, Datenschutz und die Kontrolle über die eigenen Lernunterlagen stehen dabei jederzeit im Mittelpunkt.
Wo KI heute unterstützt
Das Erstellen von Testfragen gehört zu den zeitintensivsten Aufgaben im Autorenalltag. Gleichzeitig sind Verständnis- und Übungsfragen für den erfolgreichen Wissenstransfer zentral. Hier setzt die generative KI in OpenOlat an: Aus vorhandenen Lernunterlagen lassen sich Fragen direkt erstellen – inklusive Metadaten, Schlagworten und automatischer Ablage im systemweiten Fragenpool. Bereits eine Word- oder Markdown-Datei genügt als Grundlage.
Der Nutzen ist unmittelbar spürbar:
- Testfragen direkt aus den Lernunterlagen generieren
- Metadaten und Schlagworte automatisch ergänzen
- Fragen zentral im Fragenpool ablegen und mehrfach wiederverwenden
Vor allem Autor:innen, Kursverantwortliche und Betreuende profitieren dort, wo Routine sonst viel Zeit bindet.
Eine offene Multi-Provider-Architektur
Die technische Grundlage bildet eine offene Plugin-Architektur. Über Service-APIs lassen sich KI-Modelle verschiedener Anbieter wie Anthropic, OpenAI oder Google ebenso anbinden wie lokal betriebene Modelle. Für jede KI-gestützte Funktion kommt so das jeweils am besten passende Modell zum Einsatz.
Dieser Multi-Provider-Ansatz hält OpenOlat flexibel und zukunftsfähig: Organisationen behalten die Wahl, welche Modelle sie einsetzen möchten, und können ihre KI-Strategie an eigene Anforderungen anpassen.
Datenschutz als Grundprinzip
Beim Einsatz von KI stehen der Schutz der Lernunterlagen und die transparente Kommunikation mit allen Beteiligten im Vordergrund. Themen wie Urheberrecht, Datenschutz und inhaltliche Korrektheit haben dabei hohe Priorität. Wo immer möglich, kommen selbst betriebene Modelle und lokale Embeddings zum Einsatz, damit die Inhalte bestmöglich geschützt bleiben und die Datenhoheit bei der Organisation verbleibt.
Schritt für Schritt erweitert
Die Integration von KI erfolgt in OpenOlat etappenweise und mit Bedacht. Schrittweise kommen weitere Funktionen dazu – etwa die Korrektur offener Testfragen, die Generierung von Übungsmaterial oder ein virtueller Lerncoach. Jede neue Funktion wird sorgfältig entwickelt und mit demselben Anspruch an Transparenz und Datenschutz umgesetzt.
💡 Fazit:
OpenOlat setzt KI dort ein, wo sie den grössten Mehrwert schafft – bei der Inhaltserstellung – und verbindet diesen Nutzen mit einer offenen, flexiblen Architektur und einem klaren Fokus auf Datenschutz. So wird KI zu einer echten Entlastung im Autoren- und Kursalltag und bleibt dabei jederzeit nachvollziehbar und kontrollierbar.